Unsere Seite verwendet Cookies und andere ähnliche Technologien. Mit der Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Intelligente Eigenversorgung mit Solarenergie

Das Sonnenhaus mit Solarthermie und Photovoltaik für Wärme, Strom und Mobilität

Von einem echten Sonnenhaus werden mehr als 50% des Heizenergiebedarfs durch Solarthermie gedeckt. Der restliche Wärmebedarf wird idealerweise von einer Biomasseheizung gedeckt, durch eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung gesenkt oder mittels effizienter Speichertechnik optimiert. Kombinationen sind je nach Anspruch, Budget und der sich stellenden Bauaufgabe zu untersuchen.

  • Projekt 055: Sanierung: Solarhermische Anlage mit HeizungsunterstützungProjekt 055_Sanierung: Solarhermische Anlage mit Heizungsunterstützung

    Projekt 055_Sanierung: Solarhermische Anlage mit Heizungsunterstützung

  • Projekt 090: Baudenkmal mit Solarthermischer Anlage zur HeizungsunterstützungProjekt 090_Baudenkmal: Solarthermische Anlage zur Heizungsunterstützung

    Projekt 090_Baudenkmal: Solarthermische Anlage zur Heizungsunterstützung

  • Energiekonzept

    Energiekonzept

Das Energiekonzept als Grundlage

Wer Solarenergie effizient nutzen will, sollte sein Gebäude so gut wie möglich dämmen. Wenn der jährliche Heizwärmebedarf statt 20.000 KW nur 10.000 KW beträgt, wird der Anteil, einer solarthermischen Anlage entsprechend steigen.

Grundlage für das eigene Bauprojekt sollte ein Energiekonzept sein, dass Ihre Wünsche bezogen auf Kosten und Nutzen optimiert. Weitere Informationen zu einem Energiekonzept für einen Neubau finden Sie hier. Genauere Auskünfte für Ihr Projekt erfahren Sie telefonisch vom Planerteam des Architekturbüros Rehmert. Im folgenden sind mögliche Bausteine und Rahmenbedingungen für ein Energiekonzept beschrieben. 

Solarthermische Anlage

Grundsätzlich würde eine solarthermische Anlage den Heizwärmebedarf zu 100% erzeugen. Leider wird im Sommer, wenn die Anlage im Überfluss liefert, die erzeugte Energie nur für Warmwasser gebraucht. Solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung bestehen aus Kollektoren, Solarleitungen, einem oder mehreren Speichern und einer Steuerung. Weiterführende Informationen zu den Bestandteilen Solarthermischer Anlagen finden Sie hier.

Die Planung der Anlage sollte auf jeden Fall von einem Fachbetrieb mit Erfahrung ausgeführt werden, der sorgfältig auszuwählen ist. Neben Dachneigung, Himmelsrichtung, möglicher Verschattung und Auswahl zwischen Flach- und Röhrenkollektor, gibt es einige „Stellschrauben“ um die Anlage zu optimieren. Die entsprechende Auslegung und Wartung im Betrieb sind Aufgaben für erfahrene Fachleute. Die notwendigen Projektdaten erhält der Fachbetrieb vom Planer. Das Architekturbüro Rehmert dimensioniert die Solaranlage n einem ersten Schritt mit der Auslegungssoftware GET SOLAR.

Effiziente Speicher

Von großer Bedeutung ist die Auswahl eines effizienten Speichers. Der Speicher sorgt vor allem in der Übergangszeit, im Herbst und Frühjahr für Heizwärme aus gespeicherter Sonnenenergie. Optimale Eigenschaften hat ein bivalenter Schichtenspeicher. Er kann Energie verschiedener Wärmeerzeuger einspeisen. Neben der solarthermischen Anlage könnten das zum Beispiel ein wassergeführter Holzkessel, ein Pelletskessel oder ein kleiner, in den Speicher eingebauter Gasbrenner sein.Der zweite Vorteil des Speichers besteht darin, die nach Temperatur geschichtete Wärmeenergie im Wasser nach Bedarf zu entnehmen. Aus dem unteren Bereich wird zum Beispiel Wasser für Fußboden- oder Wandheizung mit 30 – 35° entnommen - das kann die Sonne auch in der Übergangszeit gut leisten. Wärmeres Wasser, was für die Erwärmung des Brauchwassers benötigt wird, steigt im Speicher weiter nach oben, wo es auch entnommen wird. Wer möchte kann für die mittel- oder sogar langfristige Speicherung von Sonnenenergie auch zusätzliche Pufferspeicher installieren.

Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung

Ein weiterer Pluspunkt, um den Heizwärmebedarf zu senken, ist eine kontoliierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Wenn die Wärmeenergie aus der verbrauchten Abluft an die von Außen einströmende Kaltluft weitergeleitet wird, muss die Raumluft entsprechend weniger nachgeheizt werden. So läßt sich der Heizwärmebedarf für das oben beschriebene Gebäude nocheinmal von 10.000. KW auf 7.500 KW senken. Folglich erhöht sich der Anteil der solarthermisch erzeugten Wärmeenergie am Gesamtbedarf.

Durch eine Lüftung werden gleichzeitig Probleme durch Tauwasser und Schimmel minimiert und der Mindestluftwechsel im Gebäude sichergestellt. Dies ist bei modernen Bauten auch notwendig, denn die dichte Gebäudehülle sorgt im Umkehrschluss für wenig Luftaustausch. Bei Sanierungen ist der Einbau in der Regel eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Das Gebäude sollte zunächst daraufhin untersucht werden ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt.

Kleine Photovoltaikanlage für die Eigenstromversorung

Um auch beim Strom niedrige Energiekosten zu erhalten, bietet sich eine Photovoltaikanlage an. Mittlerweile ist es möglich den Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen und über die Beteiligung an einem Netzcluster jederzeit nutzen zu können. Die Gebühr für das Stromnetzcluster kann verglichen werden mit dem Kauf einer Batterie und Ihrer Lebensdauer. Optimalerweise kann der Strom so für den Haushalt, die Anlagentechnik und ein Elektroauto genutzt werden.

Fördermittelberatung und Tätigkeit als Energie-Effizienz-Experte

Ob Neubau oder Sanierung - Für Ihr Projekt stellen wir mit dem Energiekonzept eine Liste der verfügbaren Fördermittel zusammen. Durch die Übersicht erkennen Sie, was z.B. eine Mehrinvestition von solarthermischer Anlage zur Heizungsunterstützung in Verbindung mit einem effizienten Speicher einbringt. Als Energie-Effizienz-Experte der KfW kann Andreas Rehmert für Sie Mittel für effiziente Sanierungen und Neubauten beantragen, planen, steuern und kontrollieren.